Zahnärzte Bernau

Implantatchirurgie

Implantate sind künstliche Wurzeln, die fest im Kieferknochen einwachsen. Sie stehen in unterschiedlichen Längen und Durchmessern zur Verfügung und können für fast jede Situation angewendet werden. So kann jeder verloren gegangene Zahn ersetzt werden. Auf das Implantat kann ein festsitzender prothetischer Zahnersatz angefertigt werden, den man nicht heraus nehmen muss, sondern wie die eigenen Zähne pflegen kann. Er ist kaum von den echten Zähnen zu unterscheiden.

Implantat- getragene herausnehmbare Prothese Verankerung der Prothese mit einem Steg Vier im Unterkiefer eingeheilte Implantate

Der Tragekomfort ist optimal, da er nicht mehr als „störend“ empfunden wird, wie dies manchmal bei herkömmlichen Zahnersatz der Fall sein kann. Der Sitz einer Vollprothese kann sich schon durch wenige Implantate deutlich verbessern und steigert die Lebensqualität enorm.

Im noch bezahnten Gebiss müssen gesunde Nachbarzähne nach Verlust eines Zahnes nicht beschliffen werden, um eine Brückenversorgung durchzuführen. Sondern es kann auf einem Implantat eine Einzelkrone angefertigt werden. Der größte Vorteil besteht jedoch im Erhalt der Knochenhöhe, da sich der Kieferknochen nach einem Zahnverlust zurückbilden würde. Setzt man an dieser Stelle ein Implantat, so wird die Knochenhöhe wie an einem natürlichem Zahn gehalten.

Zwei eingeheilte Implantate       mit Implantataufbau verbundene Zahnkrone      Dreigliedrige Brücke auf zwei Implantaten

Um Implantate in den Kieferknochen einbringen zu können, muss also ein ausreichendes Knochenangebot zur Verfügung stehen. Gegebenenfalls sind vorausgehende oder mit der Implantat- Operation gleichzeitige Knochenaufbauten erforderlich. Dazu werden in der Regel Knochenersatzmaterialien verwendet.

Eine so genannte 3D- volumentomographische Aufnahme gibt die anatomischen Gegebenheiten dreidimensional präzise wieder und macht eine sehr genaue Implantatplanung möglich.

Wir verwenden ausschließlich Titanimplantate, bei denen die Verträglichkeit extrem gut ist.

Das Alter des Patienten für eine Implantatoperation spielt keine wesentliche Rolle. Sofern man sich gesund fühlt und jede andere Zahnoperation (Zahnentfernung oder eine Wurzelspitzenresektion) verkraftet. Die älteste Patientin in meiner Praxis war 84 Jahre alt. Junge Patienten sollten das 18. Lebensjahr erreicht haben.

Implantate sind die modernste und fortschrittlichste Methode „neue Zähne“ zu bekommen und sind zur Zeit das „Hightech“ der modernen Zahnheilkunde. Ein Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie hat viel Erfahrung auf diesem Gebiet und kann Sie hier optimal beraten.

Während der Implantatbehandlung und darüber hinaus ist eine gewissenhafte Mundhygiene wesentlich entscheidend über den langfristigen Erfolg der Behandlung.


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